Die Partien zeigten sich dabei von Anfang an stark umkämpft. Egbert hatte an Brett 1 mit Jürgen Kaufeld den stärksten Gegner und hielt lange mit. Michael bekam es an Brett 2 mit Markus Roth zu tun, wo er in laut eigener Aussage besserer Stellung einen Bauern einstellte. Er verstand es jedoch genug Druck zu erzeugen und am Ende siegreich hervorzugehen. Carsten an Brett 4 hatte schon früh gegen Jens Rehfeldt einen Bauern gewonnen und war drauf und dran in ein gewonnenes Endspiel überzuleiten. Bei Sebastians Partie an Brett 3 gegen Stefan Hütte flogen schon früh viele Figuren vom Brett und beide übten sich hier im Lavieren ihrer verbliebenen Kräfte. Egbert war zwischenzeitlich leider einer Figur für ein paar Bauern verlustig gegangen, hatte aber in Freibauern am Damenflügel einen starken Ausgleich. Ebenso hatte Carsten den Großteil seines Vorteils verspielt, was sogar seinen Gegner zur Ablehnung eines Remisangebot bewog. In all der Aufregung lehnte Sebastian seinerseits erst ein Remisangebot seines Gegners ab (man muss ja vielleicht noch auf Sieg spielen), nur um dann kurz später eine dreifach Stellungswiederholung zu übersehen. Auch Carstens Partie wurde dann Remis gegeben, wonach Egbert nur nicht verlieren durfte. Mittlerweile hatte er ebenfalls in ein Endspiel mit 4 gegen 2 Bauern und ein Springer umgewandelt, was nach ein paar Zügen auch Remis war.

Und so war es dann doch recht unspektakulär vollbracht und die Weisse Dame hatte den ersten 4er Pokal Sieg seit Jahren eingefahren!

Weiter geht es nun auf NRW-Ebene in den kommenden Monaten.